Kulturfabrik Löseke
Die KUFA im Langen Garten ist der Ort, an dem sich die alternative Kulturszene der Stadt bündelt. Seit 1992 aktiv, zählt sie zu den ältesten soziokulturellen Zentren Deutschlands - und arbeitet bis heute genreübergreifend statt in Sparten gedacht.
Kulturfabrik Löseke (KUFA)
Langer Garten 1, 31137 Hildesheim
kontakt@kufa.info
Programm und Tickets über kufa.info
Musikalisch liegen die Schwerpunkte auf Elektro, Jazz und Rock, mit nationalen wie internationalen Gästen. Dazu kommen Theater, Bildungsangebote, Tanz- und Kreativworkshops, Kochgruppen und soziokulturelle Projekte. Zur KUFA gehört auch das Faserwerk am Ottoplatz mit offener Nähwerkstatt, Siebdruck und Fotolabor.
Theater für Niedersachsen
Das TfN ist das zweite Standbein - ein Haus mit drei Sparten: Schauspiel, Musiktheater mit Operette und Musical sowie Oper. Dazu kommen die tfn_philharmonie als eigenes Orchester und ein Opernchor. Gespielt wird hauptsächlich im Stadttheater, im Sommer auch auf dem Theatervorplatz, dazu an Gastspielorten in der Region.
Theater für Niedersachsen
Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim
Telefon 05121 16930, service@tfn-online.de
Service-Center: Mo bis Fr 10 bis 18 Uhr, Sa 10 bis 13 Uhr
Getragen wird das Haus von Land Niedersachsen, Stadt und Landkreis. Für regelmäßige Besucher gibt es feste und flexible Abonnements, dazu Ermäßigungen und eigene Programme für Kinder, Jugendliche und Schulklassen - der Einstieg ist damit deutlich günstiger als der Blick auf die Einzelpreise vermuten lässt.
Museen
Zwei Häuser prägen die Museumslandschaft, und eines davon ist international bedeutend.
Roemer- und Pelizaeus-Museum
Bekannt vor allem für seine Ägyptensammlung, die auf eine Schenkung des Kaufmanns Wilhelm Pelizaeus zurückgeht. Schwerpunkt ist die Zeit des Alten Reichs - also die Pyramidenzeit.
Dommuseum
Am Mariendom gelegen, mit dem mittelalterlichen Domschatz. Zusammen mit Dom und Michaeliskirche gehört es zum UNESCO-Welterbe-Ensemble der Stadt.
Weitere Häuser und Galerien
Die Stadt führt unter Kultur eine eigene Übersicht zu Museen und Galerien, Musik und Literatur, Theater und Tanz sowie Archiven und Bibliotheken.
Feste im Jahreslauf
Über das Jahr verteilt gibt es mehrere feste Termine, die den Kulturkalender der Stadt bestimmen.
Ab in den Frühling
Der Auftakt in die warme Jahreszeit
Citybeach
Sommerprogramm in der Innenstadt, zuletzt Ende Juni bis Mitte August
EVI LICHTUNGEN
Lichtkunst im öffentlichen Raum
Herbstvergnügen
Das Gegenstück zum Frühlingsfest
Dazu kommt der Weihnachtsmarkt am Marktplatz, der auf der Seite zu den Märkten in Hildesheim mit Terminen steht. Für Veranstaltungsbesuche praktisch: Samstags sind die Busse im Stadtgebiet ticketfrei - Details auf der Seite zu Bus und Bahn.
Selbst mitmachen
Der Unterschied zwischen Kulturkonsum und Kulturszene liegt in Hildesheim näher beieinander als in größeren Städten. Wer selbst aktiv werden will, hat mehrere niedrigschwellige Wege:
Werkstätten und Kurse. Die KUFA und das Faserwerk bieten Tanz- und Kreativworkshops, Siebdruck, Fotografie, Nähen und Buchbinden an - ohne Vorkenntnisse und ohne Vereinsbindung.
Kultur studieren. Der Kulturcampus Domäne Marienburg der Universität ist auf kulturwissenschaftliche und künstlerische Fächer ausgerichtet und wirkt in die Stadt hinein. Mehr dazu auf der Seite zum Studieren in Hildesheim.
Förderung beantragen. Die Stadt hat eine eigene Kulturförderung mit Projekt-, Investitions- und Strukturförderung sowie Informationen für Kulturschaffende - der Weg dorthin ist für kleine Projekte kürzer, als viele annehmen.
Weiterführende Links & Quellen
Programm der Kulturfabrik
Konzerte, Theater und Workshops mit Terminen und Tickets
Spielplan des TfN
Schauspiel, Musiktheater und Oper mit Terminen
Roemer- und Pelizaeus-Museum
Ägyptensammlung, Ausstellungen und Öffnungszeiten
Dommuseum Hildesheim
Domschatz und Ausstellungen am UNESCO-Welterbe
Kulturregionale Hildesheim
Kulturorte der Region im Überblick
Veranstaltungen der Stadt
Citybeach, EVI LICHTUNGEN, Frühlings- und Herbstfest
Erst das Abo rechnen
Wer mehr als dreimal im Jahr ins Theater geht, fährt mit einem der flexiblen Abos günstiger als mit Einzelkarten - und für Schülerinnen, Studierende und Familien kommen Ermäßigungen dazu. Ein Anruf im Service-Center klärt in fünf Minuten, welche Variante passt.
Bei der KUFA lohnt der Blick in den Kalender statt in die Genre-Schublade: Bei rund 700 Veranstaltungen im Jahr ist die Trefferquote hoch, auch wenn der Name der Band nichts sagt.